Sonntag, 15. August 2021

Ankunft am Falkenstein

Die Ankunft der Teilnehmenden im Wildniscamp nach der Zugfahrt und einem kleinen Spaziergang.


Tag 1

Hallo Zusammen!
Herzlich Willkommen liebe Blogleserinnen und Blogleser, auch heuer dürft Ihr uns wieder begleiten bei unseren Freizeitabenteuern.
Auch wenn wir es schade finden, dass wir zum zweiten Jahr in Folge nicht arg weit weg kommen, hat das ganze doch zuindest den Vorteil, dass die Anreise vergleichsweise kurz ausfällt.
Der große Bahnstreik ist ja glücklicherweise an uns vorüber gegangen, trotzdem wahr die Fahrt nicht komplett ereignislos. Auftgrund irgendwelcher Bauarbeiten konnte die "Waldbahn" das letzte Stück der Strecke leider nicht befahren, weshalb wir in einen Ersatzbus umsteigen mussten. Trotz massivem Einsatz von Charme und überredungskunst ist es uns leider nicht gelungen den Bus bis ins Camp umzuleiten ("Der Bus ist ein Zug, der hält nur am Bahnhof, sonst ist das ja nicht versichert").
Witzigerweise hat sich diese Aussage immer mal wieder geändert (Rentnerin: "Hätten Sie vielleicht ein Prospekt mit den Abfahrtszeiten?" Schaffnerin:"Nein, das Prospekt gibt's im Zug! Das hier ist ein Bus!"). Auch das mit der Versicherung wird bei der Waldbahn ziemlich larifari ausgelegt, wir mussten doch glatt 200 Meter von der Landstraße zum Zielbahnhof laufen (ob das versichert war??). Ich hätte das ganze natürlich zu gerne mit der Schaffnerin noch ein weilchen diskutiert, aber man ist ja auch kein Unmensch ;-)
Vom Bahnhof aus ging es dann ca. eine halbe Stunde durch den Wald (bisher keine Begegnungen mit Luchsen). Auf einer großen Lichtung stehen hier 7 "Länderhütten" die jeweils traditionellen Behausungen der jeweiligen Partnerländer nachempfunden sind. Für die Vietnam-Hütte kam eigens ein vietnamesicher Zimmermann samt Lehrling um die halbe Welt gereist um sie aufzubauen. Der Lehrling blieb gleich für ein ganzes Jahr hier. Wir müssen noch rausfinden was aus ihm gewordern ist (vielleicht eine vietnamesiche Kuckucksuhrenmanufaktur? oder Weihwasserkessel?)
Nach der Einteilung in die Hütten hatten alle ein bisschen Zeit um die nähere Umgebung etwas zu erkunden. Zum Abendessen gab es Kartoffel-Zucchini-Suppe mit Wienerl und danach noch ein bisschen kennen lernen.
Da die Gruppe ja Coronabedingt nur "halb so groß wie normal" ist, fällt das Namenlernen ja ziemlich leicht ;-)
Bisher also alles im grünen Bereich. Wir machen nun noch den Tagesabschluss und hoffen dass es heute nicht all zu spät wird ;-)

Viele Grüße und bis morgen,
Christoph